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BMW iX3 feiert Premiere in München
BMW iX3 feiert Premiere in München, Foto: Pixabay

BMW hat auf der Messe in München den neuen iX3 vorgestellt. Das Elektro-SUV bietet eine Reichweite von bis zu 800 Kilometern und startet ab 60.000 Euro. Die Premiere gilt als Wendepunkt für die deutsche Autoindustrie.

Inhaltsverzeichnis:

Oliver Zipse und die Weltpremiere in München

Am Freitagmittag betrat BMW-Chef Oliver Zipse in den Eisbach-Studios in München die Bühne. Rund 700 Gäste und Hunderte Journalisten verfolgten die Präsentation. Begleitet von einer Licht- und Musikshow fuhr der neue iX3 vor und wurde von Applaus und Begeisterung empfangen. Für BMW ist dieses Modell das wichtigste seit vielen Jahren.

Der iX3 gilt als Kernstück der neuen Elektrostrategie. Die Münchner setzen dabei auf den Slogan Neue Klasse, unter dem bis 2027 insgesamt 14 neue Modelle geplant sind. Dazu gehört auch ein elektrischer 3er. Gleichzeitig hält der Konzern an bestimmten Verbrennern fest, etwa mit HVO-Diesel, der auf dem Messestand ebenfalls präsentiert wurde.

Neue Akku-Technologie mit 108 Kilowattstunden

Die Batterietechnik des iX3 ist für BMW ein Meilenstein. Aus 108 Kilowattstunden Akkukapazität sollen bis zu 800 Kilometer Reichweite möglich sein. Realistisch sind 600 bis 700 Kilometer, was deutlich über früheren Generationen liegt.

Auch die Ladeleistung ist ein Fortschritt. Mit bis zu 400 Kilowatt kann das SUV an Schnellladesäulen in kurzer Zeit Energie aufnehmen. Damit wird der iX3 für Langstreckenfahrer attraktiver. Zusätzlich kommt ein neues Bedienkonzept mit großem Head-Up-Display zum Einsatz, das künftig in allen Modellen der Marke eingeführt wird.

Wichtige technische Daten des iX3

  1. Akkukapazität: 108 kWh
  2. Reichweite: bis zu 800 km
  3. Ladeleistung: 400 kW
  4. Preis: ab 60.000 Euro

Auswirkungen auf den Markt in Europa und China

Der iX3 setzt nicht nur BMWs Verbrenner unter Druck, sondern auch ältere Elektroautos anderer Hersteller. Besonders Modelle von Audi und Mercedes könnten an Wert verlieren, da ihre Reichweite und Technik zurückfallen. Auf leasingorientierten Märkten in der EU oder in China dürfte der Preisvorteil des neuen Modells entscheidend sein.

In den USA zeigt sich ein anderes Bild, da dort die Nachfrage nach E-SUVs geringer ist. Doch in Europa und Asien wird der iX3 direkt mit chinesischen Herstellern konkurrieren. Der neue BMW beweist, dass deutsche Ingenieure technologisch mithalten können, obwohl China über deutlich mehr Ressourcen verfügt.

Übersicht der Märkte

Region Bedeutung des iX3
EU Starker Druck auf Verbrenner und ältere E-Autos
China Direkte Konkurrenz zu lokalen Marken
USA Geringere Nachfrage, weniger Einfluss

Neues Design und Ende der „Monster-Niere“

Neben der Technik spielt auch das Design eine Rolle. BMW verabschiedet sich beim iX3 von der umstrittenen „Monster-Niere“. Stattdessen erhält das Modell eine schmalere Frontgestaltung. Damit knüpft es optisch an den historischen BMW 1500 an, der ebenfalls auf der Messe gezeigt wurde.

Die Entwickler in München betonten, dass vier Jahre intensiver Arbeit in das Projekt geflossen sind. Mit dem neuen Elektro-SUV beginnt für BMW eine Phase, in der Tradition und Innovation kombiniert werden. Sollte der iX3 erfolgreich sein, wird die Neue Klasse die Zukunft der Marke entscheidend prägen.

 Quelle: FOCUS, YouTube